Zu beachten bei Tagesgeld
Tagesgeld zählt derzeit zu den beliebtesten Anlagemöglichkeiten, schließlich werden hier attraktive Zinsen versprochen und über den Einlagebetrag kann jederzeit und tagesaktuell verfügt werden. Zinsen von bis zu 6 % klingen jedoch fast zu verlockend um mit keinerlei Einschränkungen verbunden zu sein – tatsächlich sollten für die bestmögliche Anlage in Tagesgeld besonders die Vertragskonditionen genau geprüft werden, denn genau hier verstecken sich die Einschränkungen beim Tagesgeldkonto. Grundsätzlich wird mit dieser Anlageform jedoch keinerlei Risiko eingegangen, da der Anlagebetrag stets abgesichert und zudem tagesaktuell über ein Referenz Girokonto verfügbar ist.
Die Haken verstecken sich im Detail und betreffen vorrangig die zu erwartenden Zinsabschläge. So begrenzen einige Banken die Anlage z.B. auf eine bestimmte Anlagesumme, was für Anleger mittel- bis größerer Finanzbeträge in der Regel weniger interessant ist. Auch der gegenteilige Fall kann jedoch bei einigen Kontenmodellen auftreten – hier wird eine Mindestanlagesumme voraus gesetzt.
Sehr beliebt und im Detail tückisch was die optimale Zinsausschüttung angeht ist zudem die Staffelung der Zinsbeträge, welche hier meist nach Erreichen eines Maximalbetrages rapide abfällt.
Unnötig zu erwähnen, dass dies für Anleger dauerhaft größerer Beträge aus Sicht der Zinsen wenig attraktiv ist. Im Fokus vieler Anbieter steht zudem die Neukundengewinnung für das Tagesgeldgeschäft, so dass besonders verlockende Konten- und Zinsmodelle oft nur für Neukunden verfügbar sind, welche außerdem in der Regel zeitlich gegrenzt sind. Interessenten sollten sich beim Tagesgeld somit auf ein Modell konzentrieren, welches die versprochene Zinshöhe möglichst langfristig garantiert und hier auch nicht an Maximalbeträge gekoppelt ist – dies gilt zumindest für alle diejenigen, die ein regelmäßiges Banken Hopping vermeiden möchten.
--geschrieben von tmaue - Torsten Maue - Webseite

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