Vom Gedanken zum Produkt
Wer die Welt mit den Augen eines Erfinders betrachtet, der entdeckt, wo sie noch nicht ideal, noch nicht perfekt ist und was dagegen hilft. Der Erfinder sieht Dinge eben nicht genauso, wie die meisten Menschen sie betrachten, sondern hinterfragt die meisten Dinge, sucht nach Lösungen auch dort, wo augenfällig kein Problem vorhanden ist oder nach landläufiger Meinung keines sein kann. Und hat dann nicht nur die Fähigkeit, die Probleme zu erkennen und zu benennen, sondern auch den Ehrgeiz und den Willen, eine Lösung zu finden und diese zu verbessern und zu perfektionieren. Doch alleine die Gabe, Lösungen da zu entdecken, wo andere nicht einmal ein Problem erkennen, reicht nicht aus, um ein erfolgreicher Erfinder zu sein, notwendig ist auch, die administrativen Fähigkeiten und das notwendige Durchhaltevermögen mitzubringen, gemachte Erfindungen auch zu schützen, sie zu vermarkten und damit in letzter Konsequenz auch die Früchte seiner Arbeit zu ernten und finanzielle Vorteile aus seiner Begabung zu generieren. Daran sind in der Vergangenheit viele Erfinder gescheitert, die zwar innovativ und kreativ tätig waren und auch eine Vielzahl von Erfindungen entwickelt haben, die teilweise noch heute das Leben von uns allen vereinfachen, die jedoch nicht in der Lage waren, auch entsprechende Entlohnung für ihr Wirken und Werk zu erhalten und damit ihre Gabe in finanzielle Vorteile für sich zu wandeln. Das liegt vermutlich auch daran, dass für die Vermarktung, die Suche nach einem Produktionspartner, für Werbung, die Patentverwaltung, die Beschaffung von finanziellen Mitteln und für die vielen anderen Aufgaben, die nach der Erfindung kommen und die aus der Idee ein Produkt werden zu lassen, dass hierfür andere Qualitäten notwendig sind, als die Neugier und Suche nach optimalen Lösungen. Erfinder tun deswegen oft gut daran, sich Partner zu suchen, die ihnen bei der weiteren Vermarktung beiseite stehen und Unterstützung leisten.
--geschrieben von findur - Andreas Mettler - Webseite

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