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Das Wiedersehen mit der Grünen Fee

Die Grüne Fee, la fee verte, die jedem Absinthtrinker begegnen soll, und zwar erst nach dem dritten Glas ist einer der Mythen, oder der größte Mythos der sich um das Destillat Absinth rankt.

Im Wermutkraut ist Thujon enthalten, dieses Thujon wirkt in ganz besonderem Maße stimulierend auf das menschlichen Gehirn,. Insbesondere auf bestimmte Rezeptoren, die auch angeregt werden durch einen oder den Wirkstoff der Cannabispflanze. THCTHC ist in der Molekularstruktur dem des Thujon sehr ähnlich. Viele Künstler haben das in ihren Werken auch verewigt. Und beschäftigt man sich mit Literatur, so finden sich viele begeisterte Absinthe Trinker, die die grüne Fee sehr gerne und jeden Tag willkommen hießen. Oskar Wilde formulierte einmal folgenden Satz: „Das erste Stadium ist wie normales Trinken, im zweiten fängt man an ungeheuerliche Dinge zu sehen und kommt man in das dritte Stadium, in dem man Dinge sieht, die man sehen möchte, wundervolle, sonderbare Dinge.“ Jedoch ist es abwegig zu behaupten, jeder würde und man würde, usw. Die Wirkung des Absinthe ist abhängig von dem Menschen und der augenblicklichen Situation in der dieser sich befindet. Auch stellt sich nicht nach dem dritten Glas die grüne Fee ein, auch wenn man sie noch so gerne herbeiwünscht.

Falsch ist es jedoch zu behaupten, Absinth mache Abhängig. Absinthe ist nicht das Problem, das Problem ist der Alkohol. Denn Alkohol ist die Volksdroge schlechthin. Zudem ist es wichtig zu wissen, möchte man einen Absinth kaufen, dass nicht die enthaltene Menge Thujon die besondere Wirkung ausmacht, sondern Absinthe ist an sich schon einzigartig.


--geschrieben von Celso Cardozo - Celso Cardozo - Webseite

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